Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſteigen jene des tuͤrkiſchen Sultan und des Groß⸗ Mogul bei weitem.

Die Regierung in China beſteht vorzuͤglich in den 7 kaiſerlichen Kammern zu Peking, bei welcher jeder Voye ſeiner Provinz die Angelegenheiten nach ihrer Beſchaffenheit anmelden muß. Die Kammer

entſcheidet dann, und ſchickt das urtheil dem Kaiſer

zur Beſtaͤtigung und unterſchrift. Dieſer ſendet ſie an die Kammer zuruͤck, welche nun dem Voye der Provinz die Entſchließung bekannt macht⸗

Erfaͤhrt der Kaiſer, daß ein Madarin ſich auf un⸗ rechtmaͤßige Koſten bereichere, ſo laͤßt er dieſem einen Beſuch anſagen. Der Mandarin iſt alsdaun verbun⸗ den, ſogleich einen neuen und praͤchtigen Palaſt vom Grunde bauen zu laſſen. Iſt dieſes geſchehen, ſo be⸗ zieht der Kaiſer mit ſeiner Familie und ſeinen Hof⸗ bedienten den Palaſt, und verweilet in demſelben ſo lange, bis der ſchuldige Mandarin ein armer Mann geworden iſt.

Kein Chineſe darf außer den Grenzen ſeines Vaterlandes reiſen: denn der Kaiſer betrachtet alle ſeine Unterthanen als Sklaven. Jedoch erlaubt er ihnen nach Batavia und Japan zu fahren.

Bei dem Zollweſen wird große Aufſicht gehalten. Die Einnehmer duͤrfen ſogar die Reiſenden unter den Kleidern unterſuchen.

Die Soldaten werden in 3 Korps getheilt; das erſte, das Mongoliſche, beſteht aus Tataren⸗