Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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12 ſie keine Eier, weil aus ihnen junge Huͤhner werden können. Sie tragen lange, graue Noͤcke mit weißen Aermeln, und ſcheeren ihr Haupt. Sie koͤnnen zwar das goͤttliche Weſen nicht laͤugnen; meinen aber, daß Gott eine leibliche Geſtalt habe und ſich wenig um die Menſchen bekuͤmmere. Sie glauben die Unſterb⸗ lichkeit der Seele.

Andere halten dafuͤr, daß die Seelen ihrer Vor⸗ fahren in Thiere gefahren ſeyen, deßwegen erlauben ſie nicht, daß einem ſolchen Thiere das Leben genom⸗ men wird.

Auch giebt es Jungfrauen, welche in Geſellſchaf⸗ ten unter einer Vorſteherin loben, um ihre Jungfern⸗ ſchaft zu bewahren.

Der Goͤtzendienſt der Bonzen verbreitet ſich uͤber ganz China. Jeder Mann hat einen Joß in ſeinem Hauſe, welchen er fuͤr ſeinen Beſchuͤtzer haͤlt, an⸗ raͤuchert, jeden Abend ein Licht vor ihm anzuͤndet, und die ganze Nacht brennen laͤßt. Außerdem hat ein Jeder uͤber ſeiner Thuͤre gegen die Straße ein Bild ſtehen, welches einen großen Feldherrn vorſtellen ſoll, und als Waͤchter des Hauſes angeſehen wird.

Dier vorzuͤglichſte Benennung des chineſiſchen Kai⸗ iſt: Thin ou⸗o.Sohn des Himmels. Sein rechter Name iſt Junqui. Das Wappen des Kai⸗ ſers iſt ein Drache mit 8 Klauen; auch duͤrfen ſeine Mandarine einen ſolchen Drachen, jedoch nur mit 7 Klauen fuͤhren. Die Einkuͤnfte des Kaiſers uͤber⸗