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chineſiſche Lootſen nehmen; mit dieſen ſegelten ſie nach Kanton. Den 3. Auguſt kam ein chineſi⸗ ſcher Aufſeher an Bord, und zeichnete die Schiffs⸗ Munition, die Mannſchaft und die Ladung auf. Den 4. beſuchte ſie ein Mandarin von Bocatiger(einem Sunde zwiſchen 2 Kaſtellen), und ſchrieb gleichfalls die Waaren in dem Schiffe auf. Er war ein alter, aber heiterer und gefaͤlliger Mann, verlangte ein Trinkglas und eine Flaſche Wein, fuͤr welche er den groͤßten Dank abſtattete. Er gab uns auch 2 Diener, welche, ſo lange das Schiff in China war, bei dem⸗ ſelben bleiben, und alles aufzeichnen mußten, was auf das Schiff kam und von demſelben weggebracht wurde.
Den z. Auguſt langten ſie gluͤcklich bei Wampou, einer kleinen Stadt mit einem hohen Thurme, an. Den 7. beſuchte der Oppos(General⸗Zoll⸗Aufſeher) von Kanton das Schiff. Er fuhr in einem Mandarin⸗ Samphan(einem langen Fahrzeuge), welches unten meiſt flach iſt, und oben ſchoͤn eingerichtete Zimmer hat. Als er ſich dem Schiffe der Reiſenden naͤherte, zeigte er ſich zuerſt mit einem Becken aus Meſſing, auf welches er ſchlug. Er brachte ein Geſchenk von Schafen, einem Schweine, und ein Paar Kruͤgen mit Mandarinwein. Sein Geſchaͤft war: das Schiff zu meſſen; fuͤr ſeine Bemuͤhung wird er reichlich bezahlt. Den 14. Auguſt kam der Voye von Kanton mit
7 andern Voyen aus den Provinzen, um die euro⸗


