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dern auseinander treiben. Auch wurden ihnen die acht oder neun Tage, die die ſpaniſche Flotte, ohne was vorzunehmen, auf der Rhede lag, ſchon zu lang, und wenige Tage nach dem Abzug der Spanier ging alles aus einander, ſo daß, wenn ſie nach einigen Wo⸗ chen zuruͤckgekommen waͤren, ſie das ganze Ufer leer gefunden haben wuͤrden. Die Art zu kriegen aller dieſer Voͤlker hat ſo wenig Kuͤnſtliches, ſo wenig Ord⸗ nung, daß die leichteſten und ſchlechteſten Truppen in Europa noch ſehr regelmaͤßig im Vergleich mit die⸗ ſen Horden ſeyn wuͤrden. Die Armee der Maurita⸗ nier und Araber beſteht meiſtens aus Reuterei, einige wenige von den Bergeinwohnern, oder Kebeylen aus⸗ genommen, welche auch zu Fuß ins Feld gehen. Ihre Bewegungen zu Pferde ſind ſchnell und lebhaft, ihre Art zu kriegen iſt wie die der alten Numidier. Sie haben eine Flinte, und ein mittelmaͤßiges Seitenge⸗ wehr, gehen in kleinen Truppen, nach der Groͤße, wie es das Ungefaͤhr will, ohne Ordnung und Schluß, auf den Feind los, ſchießen ihre Flinte ab, eilen zu⸗ ruͤck, laden, ſprengen wieder her, ſchießen, und fliehen zuruͤck, ſo daß ihre ganze Kriegsart aus einem wieder⸗ holten Angriff und Zuruͤckzug beſteht. Wenn die Tuͤr⸗ ken hier gegen aufruͤhreriſche Partheien ins Feld ruͤk⸗ ken, ſtellen ſie die Mauritanier und Araber, die auf ihrer Seite ſind, voran— denn der tuͤrkiſche Despo⸗ tismus erhaͤlt ſich hier hauptſaͤchlich durch den Zwiſt, den die Regierung unter den kleinen Voͤlkerſchaften,


