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ihre Koſten unterhalten. Die Vergeltung, welche ſie hier dafuͤr haben, iſt, das man ihre Namen ins Re⸗ giſter der Regierung einſchreibt, in den Gegenden ih⸗ res Geburtsortes Lobgedichte auf ſie macht, und an⸗ dere Ehren ihnen erweiſet. Das fuͤnfte und letzte Lager, zunaͤchſt am Kap Mattifus, gehoͤrte dem Bei von Titterie, oder der ſuͤdlichen Provinz, und beſtand gleichfalls meiſtens aus mauritaniſcher und arabiſcher Reuterei. Das ganze Heer, Tuͤrken und Mauritanier zuſammen, wurde anfaͤnglich fuͤr 450,000 Mann aus⸗ gegeben; hernach ſchaͤtzte man es auf 100,000, und nach Angabe einiger ſollen nicht einmal ſo viel gewe⸗ ſen ſeyn. Ich muß geſtehen, mir ſind ſie nach dem bloßen Augenurtheil, ungeachtet ein Chaos von Men⸗ ſchen, das den Blick umwimmelt, immer groͤßer ſcheint, als ein geordnetes Heer, kaum 100,000 ſtark vorge⸗ kommen. Uebrigens laͤßt ſich ihre Anzahl wohl nicht beſtimmen, da gewiß jeder Bey ſelbſt nicht gewußt hat, wie viel Mannſchaft zu ſeinem Lager, oder viel⸗ mehr ſeiner Sammlung von Horden, gehöre, wovon er keine Liſte hat, und keine braucht.
Alle dieſen Truppen, die Tuͤrken ausgenommen, die in beſtaͤndigem Solde ſtehen, und einige Koloris, die blos zu Kriegszeiten beſoldet werden, muͤſſen ſich ſelbſt unterhalten; die wenigſten koͤnnen auf laͤnger als vierzehn Tage, hoͤchſtens vier Wochen Proviant mitnehmen, und daher eben keinen langen Feldzug aus⸗ halten, und koͤnnte man ſie ſelbſt ſchon durch Zau⸗


