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gemauert, oder gekalkt, oder mit Steinen belegt. Man findet faſt nie ein Fenſter gegen die Straße; al⸗ lein gegen den Hof hat ein Haus oft dreierlei Arten: Taka, Niaha und Schmaſa, welche alle ohne Glas und ſehr klein ſind, indem das Licht durch die Thuͤre kommt, welche die Groͤße eines Thores hat. Da die Haushaltung der Mauren weniger einge⸗ richtet iſt, als jene der Europaͤer, da ſie eine außer⸗ ordentliche Zufuhr, ſowohl von nothwendigen, als uͤberfluͤſſigen Gegenſtaͤnden haben, ſo wenden ſie kei⸗ nen Fleiß auf Fabriken. Eine Haik kann faſt jeder ſelbſt weben; die Frauen ſpinnen das Garn auf Spin⸗ deln. In Fez ſind Muͤtzenfabriken, welche das ganze Land verſehen koͤnnen. Daſelbſt werden auch ſeidene Tuͤcher, eine Art Taffent und ſchlechter Tamaſt, Kopf⸗ ſchmuck fuͤr Frauenzimmer, Schaͤrpen um den Leib ꝛc. verfertiget. Einige wenige bereiten ſchlechtes Stuͤck⸗ pulver. Hin und wieder wird Leiuwand im Lande bereitet; in manchen Provinzen, beſonders in der Pro⸗ vinz Dukala, ſogenannte tuͤrkiſche Teppiche ge⸗ macht, welche nach dem Gewichte verkauft werden. Unter den Handwerkern ſind Schuſter, Schmiede⸗ Riemer und Sattler die vornehmſten. An Zimmer⸗ leuten, Tiſchlern und Maurern iſt kein Ueberfluß. Die beſten rothen Maroquins⸗ und Saffianfelle wer⸗ den in Fez, die beſten gelben in Maroko bereitet⸗ Alle Goldſchmiede ſind Juden. Es iſt recht zu beklagen, daß ein ſo ſchoͤnes Land,


