Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Hur elaium genannt; ſie ſind aus Biſam geſchaf⸗ fen, ohne Unreinlichkeiten und Geſchlechtszufaͤlle, von der groͤßten Ehrbarkeit, und verbergen ſich in aus⸗ gehoͤhlten Perlen von ungeheuerer Groͤße. Um ſich recht gluͤcklich zu achten, wird jeder Seliger mit hun⸗ dertfaͤltiger Staͤrke begabt. Am Thore des Paradie⸗ ſes werden die Seligen von ſehr ſchoͤnen Knaben em⸗ pfangen, und von ihnen bedient. Zwei Engel brin⸗ gen Geſchenke von Gott, einer zieht ihnen die Klei⸗ der des Paradieſes an, der andere ſteckt an jeden Fin⸗ ger einen Ring mit Aufſchriften uͤber die kuͤnftige Gluͤckſeligkeit. Der Grad dieſer wird nach dem Ver⸗ dienſte eines jeden beſtimmt; der geringſte erhaͤlt 80,000 Diener und 72 ſchwarzaͤugige Maͤdchen des Paradieſes; ein großes Zelt aus Perlen, Higeinthen und Smaragden, die niedlichſten Gerichte auf golde⸗ nen Schuͤſſeln, und die koͤſtlichſten, nicht berauſchen⸗ den Weine. Dieſes verurſacht keine Unreinlichkeit, ſondern wird durch den Schweiß ausgeduͤnſtet, wel⸗ cher wie Biſam riecht. Sie werden beſtaͤndig in ei⸗ nem Alter von 30 Jahren bleiben. Wenn Jemand von einer ſeiner paradieſiſchen Frauen ein Kind wuͤnſcht, ſo wird es empfangen, geboren, und innerhalb einer Stunde die Groͤße eines Mannes erlangen. Die Oh⸗ ren der Seligen werden von dem Geſange der Huris und durch Muſik, ja ſelbſt von den Baͤumen ergoͤtzt werden. Sie haben nicht die Meinung, welche den Mohamedanern gewoͤhnlich beigelegt wird, daß die

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