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Weiber an der Gluͤckſeligkeit des Paradieſes keinen Theil haben ſollen, ſondern ſie halten dafuͤr, daß ſie in dem andern Leben ſowohl belohnt, als beſtraft werden.
Sie glauben an die Vorherbeſtimmung; denn ſie ſagen, daß Gott von Ewigkeit, ſowohl das Gute, als das Boͤſe beſchloſſen hat. In dem dritten Kapi⸗ tel des Koran ſteht, daß der Menſch nicht ohne Zu⸗ laſſung Gottes ſterben kann, und zwar, zu einer„or⸗ herbeſtimmten und niedergeſchriebenen Zeit.
1) Waſchen und Reinigen iſt der erſte Haupt⸗ punkt des Gottesdienſtes. Die groͤßte Uebung der Art, welche den ganzen Koͤrper trifft, heißt Erge⸗ fel. Die Unreinigkeiten, welche dieſelben erfordern, ſind: ehelicher Umgang mit den Weibern, Beruͤhrung eines todten Koͤrpers, Beſpritzung von Urin, daher ſie ſich bei dem Waſſerlaſſen niederſetzen, und ſich an einem Steine oder einer Wand abreiben. Das kleine Waſchen, Eludu, betrifft nur einen Theil des Koͤr⸗ pers unter beſtimmten Ceremonien. Auch genuͤgt es zuweilen, das Kleid von Außen zu waſchen. Auf Reiſen, wo es an Waſſer fehlt, koͤnnen ſie ſich mit Sand waſchen, und dieß heißt Etteimon. Die Frauenzimmer haben auch beſtimmte Geſetze in Bezug auf das Waſchen, ſie gehen nicht in die Sghiame,
außer wenn ſie alt geworden ſind, und nicht mehi reizen.


