Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Salem alikom; zu den Chriſten ſagen ſie nur Sa, lama, Gruß, oder Sabah elchaer, guten

Morgen. Sie ſprechen auch Marhabab Kom, willkommen. Die Geringern beugen ſich, und ſetzen die rechte Hand auf das Knie, indem ſie zu⸗ gleich den Kopf nach der einen Seite neigen. Wenn der Vornehme zu Pferde ſitzet, ſo wird ihm das Knie oder der Fuß gekuͤßt. Vor dem Koͤnige fallen ſie nie⸗ der, und kuͤſſen die Erde. Perſonen gleichen Stan⸗ des kuͤſſen ſich auf den Kopf und die Schulter, und geben einander die Hand, nach welchem ein jeder ſeine ei⸗ gene Hand kuͤßt, und unaufhoͤrlich wiederholt: Kif Entaꝛ Kif Konte Aiſch Halek? wie lebſt du? wie haſt dugelebt? wie iſtdein Zuſtaud? der andere antwortet: ala ehaer, recht gut; ſonſt antworten ſie: Hak Hak, wenn ihr Beſinden nur maͤßig iſt.

Die Frauensperſonen kuͤſſen den Mannsperſonen die Haͤnde, beſonders die Weiber den Maͤnnern. Bei dem Eintritt eines Fremden geht der Hausherr zuerſt in das Haus; wir entbloͤßen das Haupt, die Mauren die Fuͤße; wir kuͤſſen die Haͤnde des andern, ſie ihre eigene. Wir werſen die Flaͤche der Hand gegen unſer Angeſicht in der Hoͤhe, wenn jemand naͤher kommen ſoll; ſie werfen in derſelben Abſicht die flache Hand gegen die Erde. Wir laſſen die Maͤhnen unſe⸗ rer Reitpferde auf die linke Seite haͤngen, ſie allezeit auf die rechte. Wenn ſie ſich von dem Koͤnige entfernen, ſo kehren ſie ihm den Ruͤcken,

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