Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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im Namen Gottes, fangen gewoͤhnlich mit hart gekochten Eiern an, und beſchließen auch die Mahl⸗ zeiten mit Fruͤchten, wie die alten Roͤmer. Nach dem Tiſche lecken ſie die Finger ab, und ſagen: Elhem⸗ do lillah, Gott ſey Dankl und waſchen aber⸗ mals die Hand. Diejenigen, welche von der Tafel des Koͤnigs bekommen, rufen zugleich ſehr laut: Al⸗ lah ibark Aamur Sidi, Gott ſegne den Koͤnig.

Alte Butter(Smen) lieben ſie mehr als friſche (Zeb da); ſie wird in einem Ziegenfelle, deſſen Haare inwendig gekehrt ſind, bereitet. Die Armen gebrau⸗ chen ſtatt der Butter Talg von Ochſen, Schafen oder Ziegen. Ihre Kaͤſe ſind klein, hart, ſauer und faſt ungenießbar. Die uͤbrigen Speiſen ſind: Sfingſh, eine Art Mehlkuchen, Bu Fortuna, klein gemach⸗ tes Fleiſch mit Nudeln und Mandeln, und Moro⸗ fia, gekochtes Fleiſch mit Honig, Mandeln und Ro⸗ ſinen. Im Namen Gottes ſchlachten ſie ihr Vieh und ſchießen das Wild.

Obwohl den Muhamedanern das Wein trinken verboten iſt, ſo trinken ſie doch heimlich denſelben. Ein Chriſt, welcher betroffen wuͤrde, einem Mauren ein ſtarkes Getraͤnke gegeben zu haben, wuͤrde ſich ei⸗ nem großen Verdruſſe ausſetzen. Ein beſoffener Maure wird nach dem Geſetze mit einer beſtimmten Anzahl Stockpruͤgel geſtraft. Ein Scherife wird, wie ein Chriſt gekleidet, umgekehrt auf einen Eſel geſetzt, ihm