Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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gleich in die Sghiame begeben, um zu beten, und von da zu ihren uͤbrigen Verrichtungen. Am Morgen eſſen ſie gerne Haſu, eine warme Suppe aus Mehl und Waſſer mit ein wenig Oel und Salz. Ein gro⸗ ßer hoͤlzerner Loͤffel dient fuͤr alle Gegenwaͤrtige. Die warme Suppe zu blaſen oder kalt zu machen, iſt ver⸗ boten. Zu Mittag ſpeiſt man Trauben, Feigen oder Melonen mit Brod. Etwas vor dem Abende wird die beſte Mahlzeit bereitet, naͤmlich Kuskus oder Kuskuſo. Eine Maurin nimmt ein großes, hoͤlzer⸗ nes Geſchirr, in welchem ſie ein wenig Weitzenmehl und Waſſer hin⸗ und herruͤhrt, bis es Gruͤtze wird. Dann kommt ſo oft eine Quantitaͤt Mehl und ein we⸗ nig Waſſer hinzu, bis man die noͤthige Portion be⸗ kommen hat. Alsdann wird ein irdener Topf mit fri⸗ ſchen Fleiſche auf das Feuer geſetzt, und uͤber denſel⸗ ben ein anderer irdener Topf mit Loͤchern in dem Bo⸗ den, in welchem der ſo zubereitete Kuskus unter auf⸗ gelegtem Deckel von dem heißen Dampf. kochen muß. In einem unten ganz ſchmalen und oben weiten Ge⸗ faͤße wird er dann angerichtet. Auf den Kuskus wird das gekochte Fleiſch gelegt, nebſt hart gekochten Eiern und einigen gekochten Garavancos. Zuletzt legt man Butter hinein, und faͤrbt das Ganze mit Safran. Die Suppe wird gewoͤhnlich weggeſchuͤttet. Vor der Mahlzeit wird die rechte Hand allzeit gewaſchen, weil ſie mit der linken keine Speiſe beruͤhren duͤrfen. Als⸗ dann ſagen ſie zwei Mal die Worte: Beſm Allab,