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b. Athanas, wurde von ihm zum Biſchofe von Ae⸗ thiopien geweihet, kehrte dahin zurüuck, taufte die Einwohner ſtellte Prie er und Diaconen auf, erbauete Tempel, und begruͤndete ſo das Chriſtenthum in Ha⸗ beſſinien. Hierin liegt ein neuer Beweis dafuͤr, daß die Bekehrung der Habeſſinier nicht bis in das apoſtoliſche Zeitalter zu ſetzen ſey. Denn wie konnte das Chriſtenthum von den Tagen der Apoſtel bis auf die Zeiten Konſtantins des Großen beſtehen ohne Taufe, Biſchoͤfe, Prieſter, Diakonen und ſonſtige uö⸗ thige Anordnungen, wovon man aber in jenen Tagen weder eine Spur, noch eine Nachricht findet.
Es gibt noch einige Erzaͤhlungen von der Be⸗ kehrung der Habeſſinier, die wir aber als voͤllig unge⸗ gruͤndet verwerfen. Wir halten uns an die oben ge⸗ gebene Nachricht, welche durch die beruͤhmteſten und gewichtigſten Autoritaͤten von Kirchen⸗ und Profan⸗ Geſchichtſchreibern, ja ſelbſt durch den Axumenſiſchen Codex verbuͤrgt wird⸗
III. Von der weiteren Verbreitung der chriſtlichen Religion in Habeſſinien.
Nachdem Frumentius die Bekehrung von Aethiopien begonnen hatte, zogen theils auf ſeinen Ruf, theils aus frommen Eifer viele Religioſen dahin. Beſonders kam ihrer eine große Anzahl, laut der Axu⸗ menfiſchen Chronik, zur Zeit des Koͤnigs Amiami⸗ das aus den roͤmiſchen Provinzen, und erfuͤllten das


