Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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der Portugieſen nach, griff an, ſchlug zuerſt den Vor⸗ trab, und endlich das Hauptheer der Feinde unter Graine ſelbſt, der von einer Musquetenkugel ge⸗ troffen, ſeinen Tod fand. Mit ihm fiel der Schrecken der Habeſſinier und mit ſeinem Falle fingen dieſe an, ſich wieder zu erheben. Die Abgefallenen kehrten zu ihrer Pflicht zuruͤck, baten um Verzeihung, und der Koͤnig— die Umſtaͤnde erwaͤgend— verzieh, ſuchte durch Guͤte und Milde die Herzen ſeiner Unterthanen zu gewinnen, ſammelte ſeine zerſtreuten Kraͤfte, und that alles, um ſeinem zerruͤtteten Lande wieder zu helfen.— Aber indeſſen waren die bisher veraͤchtlich uͤberſehenen Gallaner zu einer furchtbaren Macht angewachſen— die Adelenſer hatten ſich erholt, brachen unverſehens mit einem gewaltigen Heere wie⸗ der in Habeſſinien, ſchlugen und toͤdteten den Clau⸗ dius. Sein Bruder und Nachfolger war gegen die in das Land gerufenen Tuͤrken nicht gluͤcklicher— er verlor Schlacht und Leben, den Hafen Arkiko und die Inſel Matzua. Erſt ſein Sohn Sertza⸗deng⸗ bel ſtellte den Kriegsruhm der Habeſſinier wieder her, vertrieb die Tuͤrken, und ſchlug die Gallaner Nach ſeinem Dode ſchwaͤchten ſich die Habeſſinier ſelbſt durch blutige Erbfolge⸗Kriege. Auch die Gal⸗ laner konnten ſie bis auf dieſe Zeit noch nicht be⸗ zwingen.

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50. B. Afrika. I. 2.