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Nach allen dieſen Vorfaͤllen ſah Graine wohl ein, daß er ohne Geſchuͤtz und Feuer⸗Gewehre nichts ausrichten koͤnne. Er ſah ſich daher nach Huͤlfe bei Tuͤrken und Arabern um, und wirklich ſtieſen 300 Musguetiers mit 10 Feldſtuͤcken zu ihwm. Gamaͤus, der dieſes entweder nicht wußte, oder durch ſeine Siege zu muthig geworden war, erwartete weder den Claudius, noch die Portugieſen, welche einen Transport von Pferden begleiteten, ſondern nahm ſogieich ein Dreffen an, konnte der Macht der Tuͤrken nicht widerſtehen, wurde, nachdem ſchon 180 der Sei⸗ nigen gefallen waren, auf der Flucht mit 14 Beglei⸗ tern gefangen, vor Graine gefuͤhrt, und auf ſeine kuͤhnen Reden unter vielen Martern getoͤdtet.
Endlich kam Cl audi us an unter ſchlechten Aus⸗ ſichten, und niedergeſchlagen durch den Tod des Ga⸗ maͤus und durch die erlittene Niederlage. Da er nur mit wenigen Truppen gekommen war, ſo verſtri⸗ chen faſt noch 4 Monate, bis man ein ſtaͤrkeres Heer beiſammen hatte. Die 120 Portugieſen, die in der letzten Schlacht dem Tode entronnen waren, brannten vor Begierde, ihre gebliebenen Bruͤder zu raͤchen, und drangen hitzig in Claudius, eine Schlacht zu wa⸗ gen. Sie machten ihm ſichere Hoffnung des Sieges, da ſie erfahren hatten, daß die Tuͤrken bis auf 200 den Graine verlaſſen haͤtten.
Der Koͤnig, obwohl nur an der Spitze von 3000 Mann Fußvolk und s00 Reitern gab dem Ungeſtuͤm⸗


