Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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unter ſich ſelbſt, und die unzugaͤnglichen Felſen der

Habeſſinier haben deren gaͤnzlichen Ruin durch die Gallaner aufgehalten.

Dieſe brachen unter der Regierung des Etana⸗ dengkel, der eben damals gegen die Adelenſer im Gedraͤnge war, aus dem Reiche Bali hervor. Sie waren nichts anders, als ein Haufe von Sklaven, die ihren harten Herren entliefen, alle Fluͤchtlinge, Muͤßiggaͤnger, Raͤuber und anderes Geſindel an ſich zogen, und ſich, da ſie von den Habeſſiniern anfangs als Straßenraͤuber mit Verachtung uͤberſehen wurden, zu einer maͤchtigen Schaar vermehrten. Kuͤhn gemacht durch die erſten gluͤcklichen Verſuche und durch eine leicht eroberte Beute, trieben ſie ihre Streifereien in's Große, eroberten das ganze Reich Bali, und verheerten dann alle benachbarten Laͤnder. Wohl ein⸗ ſehend, daß das durch Gewalt Eroberte nur durch Gewalt zu ſehuͤtzen ſey, gaben ſie ſich eine Verfaſſung und Geſetze, welche nur auf die Anregung des krie⸗ geriſchen Feuers, und auf die Erhaltung ihrer wilden Tapferkeit abzweckten. Daher iſt auch ihr Muth ſtaͤr⸗ ker als ihre Waffen, die blos aus Speeren, Wurf⸗ ſpießen, Pfaͤlen und Schildern von Rindshaͤuten be⸗ ſtehen, und daher ſind die gleichwohl beſſer geruͤſteten and berittenen Habeſſinier ſelten im Stande, ihren Anfall auszuhalten.

Nur zum Kriege geboren, verachten ſie alle Kuͤnſte und Geſchaͤfte des Friedens, und was andere Voͤlker

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