Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Obrigkeit und Geſetz— umherſchwaͤrmend in wuͤſten

Gegenden, ohne beſtimmte Heimath, von haͤßlicher Geſtalt, und naͤhrend ſich von Allem, was ihnen unter die Haͤnde kommt, nicht verſchmaͤhend ſelbſt Schlan⸗

gen⸗ und Elephanten⸗Fleiſch— wahrhaft ungluͤckliche

Geſchoͤpfe, mehr Thiere als Menſchen. Doch gibt es noch andere Heiden in Habeſſinien mit eigenthuͤmli⸗ chen Namen und Laͤndern, wie die Agawer auf den Gebirgen von Gojam, die Gafaten und ein Theil der Gallaner, der ehedem heftigſten Feinde der Habeſſinier.— Die Habeſſiniſchen Koͤnige haben ihnen, nachdem ſie bei Gelegenheit einer Empoͤrung von den ihrigen vertrieben worden waren, beſtimmte Laͤndereien in Gojam und Dembea angewieſen, um ſie in den Kriegen gegen die uͤbrigen Gallaner, von denen ſie abgefallen waren, zu gebrauchen.

xIV. Von den in Habeſſinien uͤblichen Sprachen, und beſonders von der Aethiopiſchen.

. je die Voͤlker Habeſſiniens, ſo ſind auch ihre Spra⸗ verſchieden. Doch iſt die vorzuͤglichſte und aͤlteſte die Aethiopiſche— Geez, d. i. Sprache des Reiches genannt. Sie iſt die einzige Schriftſprache, war Sprache des Hofes, oder vielmehr der Tigren⸗ ſer, in deren Hauptſtadt Axuma die Reſidenz der

Koͤnige war. In dieſer Sprache werden alle profauen

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