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Schwaͤnze, daß auch die geringſten 10— 12 Pfund ſchwer ſind, weßwegen man ihnen auch einen kleinen Wagen unterlegt, um ſie leichter zu tragen und nicht auf dem Boden zu zerfleiſchen.— Andere Hausthiere haben ſie mit uns gemein.
Ueberdieß ſind in Habeſſinien auch die wil⸗ den Thiere groͤßer und haͤufiger. Die Eiephanten zeigen ſich hier in Heerden zu 100 und mehreren, die aber auch in Waͤldern uad Feldern furchtbare Zerftö⸗ rungen anrichten. 4
Nebſt dem Elephanten haͤlt ſich in Habeſſinien das Giraffe auf, welches den Elephanten zwar uicht durch ſeine Dicke, wohl aber durch ſeine Hoͤhe uͤber⸗ trifft. Ein Reiter zu Pferd ſoll unter ſeinem Bauch durchreiten koͤnnen. Es hat Kopf und Hals vom Kameel, und die Haut eines Panthers. Die Habeſſi⸗ nier nennen es ſeines kleinen Schwanzes wegen Ji⸗ vata⸗Kacin. Das ſchoͤnſte und ſchneliſte, aber auch wildeſte aller vierfuͤßigen Thiere, der Zebra, iſt
in Habeſſinien zu Hauſe. Die Koͤnige dieſes Landes
machen damit ſehr geſchaͤtzte Geſchenke. Auch der fuͤrchterliche Loͤwe, deſſen Junge die Habeſſinier zu⸗ weilen zaͤhmen, die grauſamen Beſtien der Tieger und der Panther, Woͤlfe, die jedoch wie in allen beißen Laͤndern klein und unanſehnlich ſind, und die erſchreckliche Hiaͤne, das gefraͤßigſte aller Thiere, das mit unerſattlicher Grauſamkett gegen Menſchen und Thiere wuͤthet, ſind in Habeſſinien zu treffen.
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