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denen ſie jedoch keinen Wein bereiten, entweder aus Unwiſſenheit, oder weil die Trauben im Sommer zeitigen, wo der Moſt der ungeheuern Hitze wegen verderben wuͤrde. An Zucker haben ſie Ueberfluß, da⸗ gegen Mangel an Pfeffer, Ingber und andern Ge⸗ wuͤrzen, was jedoch wohl mehr eine Folge ihrer Traͤg⸗ heit zu pflanzen, als der Beſchaffenheit des Bodens ſeyn mag⸗—
Auch die indiſche Feige(Ma uz) waͤchſt in Ha⸗ beſſinien von vorzuͤglicher Guͤte und Menge— dagegen hat es nicht unſere Birnen und Aepfel. Denn wenn dieſe bei uns reifen, wuͤthen in Habeſ⸗ ſinien Gewitter und Stuͤrme. Doch wachſen in demſelben perſiſche und puniſche Citronen. Fichten und Tannen erſetzen den Habeſſiniern andere grohe Baͤume. Merkwuͤrdig iſt unter dieſen der Baum En⸗ ſete mit einer Dicke von 2 Klaftern, und nicht un⸗ aͤhnlich dem indiſchen Feigenbaume. An dem Enſete ſproſſen, wenn er umgehauen wird, unzaͤhlige Neben⸗ zweige hervor, welche alle ſo genießbar ſind, daß nebſt den Fruͤchten der ganze Baum, ſogar die Blaͤtter ver⸗ zehrt werden koͤnnen.
IX. Von den vierfuͤßigen Thieren in Habeſſinien.
Wegen des Reichthumes an Graͤſern und der be⸗ ſaͤndigen Waͤrme dieſes Himmelsſtriches, die auf alle


