Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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160 groͤßtentheils von Moͤnchen bewohnt werden, iſt die vorzuͤglichſte Tzana.

Endlich iſt noch zu erwaͤhnen der fabelhafte Fluß Sambation— Sabbaths⸗Fluß, deßwegen ſo genannt, weil er alle uͤbrigen Wochentage Steine und Sand mit ſich fuͤhret, was er am Sabbathe unter⸗ laffen ſoll.—

VIII. Von der Fruchtbarkeit des Bodens in Habeſſinien, ſeinen Vegetabilien und Pflanzen.

Die Habeſſinier aͤrnten jaͤhrlich doppelt, in man⸗ chen Gegenden dreifach, ein Beweis fuͤr die bewun⸗ dernswuͤrdige Fruchtbarkeit des Bodens, welcher da, wo er bebaut werden kann, alle Arten Fruͤchte hervor⸗ bringt. Die Habeſſinier haben nebſt den bei uns bekannten Getraid⸗Arten und Huͤlſen⸗Fruͤchten auh noch eine uns unbekannte Getreid⸗Art, welche ſie Def heißen, mit einem ſehr kleinen laͤnglichten Korne, und zum Brodbacken ſehr brauchbar. Dagegen haben ſie unſern Roggen nicht. Den Haber achten ſie ge⸗ ringe, und fuͤttern dagegen ihre Pferde mit Gerſte⸗ Ihrer Hausthiere wegen pflegen ſie weder zu ſaͤen, noch zu aͤrnten, da ihnen die immer uͤppig bluͤhenden und graſereichen Ebenen hinlaͤnglich Futter fuͤr ſie gewaͤhren, beſonders in den milderen Gegenden, wo es daher auch Ueberfluß an Bienen und Honig giebt