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verdaͤmmte, ſo wuͤrde er dem Laufe des anderen fol⸗ gen. Wenn dann auch einige Fluͤſſe, die unterhalb der Tbeilung des Nils ſich in denſelben ergießen, nach Aegypten gelangten, ſo wuͤrde ihr Waſſer zur Ue⸗ berſchwemmung dieſes Landes doch nicht binreichen, und es und die Tuͤrkei wuͤrden die verderblichſten Fol⸗ gen davon haben.— Allein die Gegend, in welcher dieſe Ableitung des Nils ſtatt ſinden kann, oder wirk⸗ lich ſtatt fand, iſt entweder nicht mehr in der Gewalt des Koͤnias von Habeſſinien, oder die kleinen Koͤnige dieſer Laͤnder verehren ihn nicht mehr wie ſonſt als ihren Oberherrn, oder ihre Bewohner ſind nicht mehr Chriſten, ſondern zum Islamismus uͤber⸗ getreten. Wenn uͤbrigens der Nil in Habeſſinien auch nicht gans abgeleitet werden kann, ſoo beſteht doch die Moͤglichkeit, andere kleinere Fluͤſſe in dem Hochlande Habeſſiniens abzugraben, und ſo den Nil bedeutend zu ſchwaͤchen.
Unter noch mehreren vorzuͤglichen Fluͤſſen, die in Habeſſinien entſpringen, fuͤhren wir ferner an den Tagaze und den Malegi. Erſterer hat ſeine Quelle in Angot, nicht weit von Bagemder in dem Berge Aſhguagua, durchſtroͤmet Tegre und Wal⸗Kajet oder Waljaket, das Gebiet der no⸗ madiſchen Aethiopier, das Reich Dequin, und ver⸗ einigt ſich endlich mit dem Nil.— Der zweite, Malegi, entſpringt in Damot, und fließt durch das weſtliche Habeſſinien in den Nil.


