Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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wollen aber lieber mit dem allgemeinen von den Grie⸗ chen erhaltenen Namen Aethiopier bezeichnet werden, ein Name, der ſonſt allen Schwarzen, Afri⸗ kanern und Aſiaten, beigelegt wurde. Ihr ei⸗ gentlicher Unterſcheidungs⸗Name iſt Agaz⸗jan, welches Freie bedeutet, und mit unſerem deut⸗ ſchenFranken uͤbereinkommt. Sie ſind keine

Sprachen, unter welchen er der Aethiopiſchen ſich vorzuͤglich opferte. Seine vielen Schriften, welche Chr. Juncker 1710 zu Leipzig zu der Lebens⸗Beſchreibung verzeichnete, und welche auch im zweiten Theile von Joͤcher s Ge⸗ lehrten⸗Lexikon angedeutet ſind, liefern dis ſchoͤnſte Probe ſeiner außerordentlichen Talente und Thaͤtigkeit. Er ſtarb im 30. Lebens⸗Jahre zu Fraukfurt 8. April 4704.

H. Fellner erprobte ſchon ſeine gute Darſtellungsgabe in der Beſchreibung der Stadt Konſtantinopel von Gyles(S. Taſchen⸗Bibl. 10. Baͤndchen. S. 11.), deren zweite Auflage bereits erſchienen iſt. Er wurde 21. Des. 1865 zu Auerbach geboren, bildete ſich theils in der obern Pfalz, theils zu Bamberg, zeichnete ſich daſelbſt durch Talente und vielſeitige Kenntniſſe ſehr vortheilhaft aus, wurde 27. Dez 1828 zum Prieſter geweihet, im Sommer 1829 als Kaplan an der Pfarrei Scheßlitz, im Fruͤhlinge 1830 imn gleicher Eigenſchaft zu Forchheim angeſtellt. Er koͤnnte als Gymnaſial⸗Lehrer weit wichtigere Dienſte dem Staate leiſten.