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arabiſchen Urſprungs, und bedeutet einen Zuſammen⸗ fluß, eine Miſchung mehrerer Voͤlkerſchaften. Sie
regni Habessinorum, quod vulgo male Press- byteri Joannis vocatur. Francof. 40341. Fol.(Man vergl. die Vorrede zu M. Wans⸗ leben's erſter Reiſe nach Aegypten in dieſer Taſchen⸗Bibl. 8. Baͤndchen S. 57.)
Hiob Ludolf wurde 16. Juni 1624 zu Erfurt geboren, daſelbſt auch unterrichtet, ſuchte ſeine Bildung durch jaͤhrige Neiſeu 1645 in den Viederlanden, 1646 in England, Frankreich und Italien, 1650 in Schweden und 1654 in Daͤne⸗ mark zu erhoͤhen, begab ſich als fuͤrſtlich⸗Go⸗ tha’ſcher Geſandtſchafts⸗Sekretaͤr 1652 auf den Reichstag nach Regensburg, wurde 1654 Hof⸗ meiſter der fuͤrſtlichen Pribzzen zu Gotha, hielt 1657 zu Altdorf eine Inaugural⸗Diſſertation von den Strafen der Verbrechen, wurde 1658 Hofrath bei dem Herzoge zu Gotha, machte 1673 eine Reiſe an der Seite des Prinzen Albert von Gotha, wurde 1675 Kammer⸗Director zu Altenburg, legte aber 1671 ſeine Dienſte nieder, um den uͤbrigen Theil ſeines Lebens zu Frank⸗ furt a. M. in Ruhe zu genietzen. Er erhielt den Titel eines geh. Rathes der Herzoge von Sachſen, Erneſtiniſcher Linie. Im J. 1684 wurde er Kammer⸗Director des Kurfuͤrſten Karl in der Rheinpfalz, lebte aber meiſtens zu Frank⸗ furt, erhielt den Beinamen eines kurſaͤchſiſchen Reſidenten zu Frankfurt, und wurde 1690 zum Vorſtande des kaiſ. hiſtoriſchen Kollegiums be⸗ foͤrdert. Er widmete ſeine meiſte Zeit und Kraft der Erlernung 26 europaiſcher und orientaliſcher


