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ſters bedeutende Laͤndereien und zahlreiche Heerden darauf beſaßen; von denſelben aber auch Korn, Gerſte, Wein, Oel und Honig im Ueberfluſſe gewannen. Dieſes alles haben ihnen die Tuͤrken gelaſſen, damit ſie ſich gegen Reiſende gaſtfreundlich bezeigen ſollen, was ſie auch gerne thun.— Das Abendeſſen wurde eingenommen. Es beſtand aus einem gebratenen Spanferkel, aus vortrefflichem Schaafsfleiſch, aus Tauben und anderem Gefluͤgel, aus Granataͤpfeln, Mandelkernen, Trauben, Oliven und Honig: Dieſer war kriſtallhell, und von einem koͤſtlichen Geſchmacke. Der Wein, den man trank, war ebenfalls vortrefflich,, und wuchs in der Inſel! Nach dem Eſſen ward den Reiſenden ein geraͤumiger Saal mit ziemlich guten Betten angewieſen, und man legte ſich zur Ruhe, nachdem man vorher noch verabredet hatte, den naͤch⸗ ſten Morgen nach Gortyna und dem Labyrinth, aufzubrechen.
Dankbar verließ man auch wirklich den naͤchſten: Tag ſehr zeitig die gaſtfreie Herberge der gutmuͤthigen und fleißigen Kalogeren, und zog von dem Kloſter zwei Stunden Weges abwaͤrts, bis man in die Ebene gelangte. Der nicht unangenehme Weg fuͤhrte durch ſchoͤne Laͤndereien voller Doͤrfer, die meiſtens auf den Abhaͤngen der Huͤgel rechts und links lagen, und einen freundlichen Anblick gewaͤhrten. Unterwegs⸗ lagerte man ſich in der Naͤhe einer friſchen Quelle⸗ unter einem ſchattigen Platanus, um von den aus


