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dem Kloſter mitgenommenen Lebensmitteln zu fruͤh⸗
ſtuͤcken. Dann wanderte man uͤber einen ebenen Bo⸗
den zwiſchen zwei Bergketten weiter. Ohne es zu merken(denn auf allen Seiten ergoͤtzten ſich die Au⸗
gen der Reiſenden an anmuthigen und abwechſelnden Lagen) legten ſie in kurzer Zeit eine gute Strecke zuruͤck. Es war Mittag, und ſieben Stunden waren verſtrichen, als ſie bei einem großen Dorfe anlangten, deſſen Einwohner ſich nach der Sage viel mit dem Auspluͤndern der Reiſenden abgaben. Mau beſchloß indeſſen doch, ſich auf ſeine Waffen verlaſſend, in dem Flecken Mittags zu ſpeiſen. An verſchiedenen Haͤuſern wurden die Reiſenden abgewieſen. Endlich fanden ſte jedoch einen Bewohner, der ihnen gegen gutes Geld Eier, Oliven, Honig und Kaͤſe auftiſchte. Als ſte das Dorf verließen, folgten ihnen mehrere Ein⸗ wohner deſſelben, Haͤndel ſuchend, mit Schimpfreden; doch trauten ſie dem bloßen Saͤbel der die Reiſenden begleitenden Janitſcharen und den Waffen der Wan⸗ derer nichts Gutes zu, und ſo ſchwiegen ſie wieder ſtille. Dieſelben kamen in die Ebene von Meſſara, welche ſieben Meilen lang ſuͤdwaͤrts bis an die See ſich binzieht. Dieſe Ebene iſt außerordentlich frucht⸗ bar, und die Ernte taͤuſcht nie die Hoffnungen des Landmannes. Ein ſchnurgerader Weg fuͤhrte von da nach Gortona, einer uralten, ſchon zu Homer s Zeit beruͤhmten Stadt, die jetzt in praͤchtigen Truͤm⸗ mern vor den Augen der Reiſenden lag. Sie iſt fuͤnf


