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mit der von Panormos uͤberein, welches einſt nord⸗ weſtlich von Heraclea lag.
Weſtwaͤrts von Kandia iſt ein Fluß, der ehemals Triton hieß, weiterhin der Loaxus. Eine Meile nach Oſt, in einem anmuthigen Thale, fließt der Ke⸗ ratusz noch mehr jenſeits ein Bach, den Savary fuͤr den Fluß Therenus nimmt.
Ueber eine halbe Meile im Umkreiſe von Kan⸗ dia trifft man keinen Baum an; die Tuͤrken hauen bei einer Belagerung alles nieder. Weiter hinaus aber giebt es viele Fruchtbaͤume und Kornfelder. Die nahen Huͤgel geben den Malvaſier⸗Wein, wohl werth, auf der Tafel der Weinkenner zu ſtehen und zu locken.
Da Savary Willens war, die beruͤhmteſten Oerter der Inſel zu beſuchen, ſo bewaffnete er ſich gut— die beſte Art, in einem tuͤrkiſchen Lande zu reiſen,— und machte ſich mit eilf Gefaͤhrten, eben auch bewaffnet, auf den Weg. Er wendete ſich zuerſt nach Gortyna, und kam noch bei guter Tages⸗Zeit zu den Ruinen von Knoſſus, von den jetzigen Grie⸗ chen Knoſſu genannt, wo einſt Minos ſeine be⸗ ruͤhmten Geſetze gab. Im dreizehnten Jahre der Re⸗ gierung des roͤmiſchen Kaiſers Nero ward dieſe einſt große und maͤchtige Stadt durch ein Erdbeben zerſtoͤrt. Seit dieſer Zeit liegt ſie in Staub.— Man ließ nun Knoſſu links, und wanderte weiter. Auf den Huͤ⸗ geln am oͤſtlichen Fuße des Ida genoß man eine


