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Standpunktes eine kleine Kapelle, mit Feigenbaͤumen umgeben, und dann eine von einer Huͤgelkette um⸗ ſchloſſene, mit vieler Muͤhe urbar gemachte Ebene, welche, in Faͤcher abgetheilt, zum Gerſten⸗ und Korn⸗ Baue benutzt wurde. An den Abhaͤngen der Huͤgel wurde Wein gebaut.
Wieder zuruͤck gekehrt in das Dorf nahm Sa⸗ vary mit ſeinen Gaſtfreunden ein Mittagsmahl ein. Er wurde auf orientaliſche Weiſe geſpeiſet; ein Huhn mit Reis, friſche Eier, Tauben, Kaͤſe und guter Wein; alles mundete vortrefflich. Die Mannsperſonen aßen in einem beſonderen Zimmer, und die Frauenzimmer eben ſo in einem eigenen Gemache. Nach der Tafel gab es Muſik. Ein junger Menſch mit einer Leyer trat ein, und ihm folgten zwanzig junge Maͤdchen, alle weiß gekleidet in lange fliegende Roͤcke, und gs⸗ flochtene Haare tragend. Dieſe ſtellten ſich in die Runde; Savary wurde bald zum Tanze aufgefordert, und er lehnte es nicht ab, ob er gleich die Touren des Tanzes nicht kannte.
Das Dorf hatte etwa hundert Haͤuſer; jedes Haus ſeinen eigenen Backofen und ſeine eigene Ci⸗ ſterne. Savary beſuchte mehrere Haͤuſer, und fand die Weibsleute entweder am Spinnrocken, oder ſtik⸗ kend, oder hinter den Webeſtuͤhlen, auf welchen ſie den Stoff zu ihren Kleidern weben, waͤhrend der groͤßte Theil der Kaſioten nach vollzogenen Feld⸗


