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und allmaͤhlig untertauchen. Die meiſten dieſer Ab⸗ haͤnge ſind mit Dornen bewachſen, oder oͤde Haiden. Auf einigen waͤchſt jedoch noch immer der liebliche Rhodiſer Wein, deſſen Bau leicht ſtaͤrker betrieben werden koͤnnte.
Von den ſchattigen Hoͤhen des Artemira fließen viele Quellen befruchtend in die Ebenen der Inſel herab. Um die Doͤrfer der Inſel iſt das Feld gebaut, und man gewinnt Feigen, Granaten und Pomeranzen, auch Pfirſiche. Man trifft wohl auch Palmbaͤume, aber ſie tragen nur Bluͤthen; die Frucht ſelbſt reift nicht. So herrlich aber die ganze Inſel iſt; ſo artige Thaͤler ſie hat; ſo lieblich die Roſen wild an dem Fuße der Felſen bluͤhen; ſo balſamiſchen Duft die
bluͤhende Myrthe haucht; ſo ſchoͤn die Oleander mit ihren praͤchtigen Blumen den Rand der Baͤche um⸗ ſaͤumen: ſo bindet doch das verderbliche Monopol des Paſcha dem Griechen die Haͤnde zum Anbau ſeiner Erde, deren Huld ihm entgegen winkt. Der beſtaͤn⸗ dige Frohndienſt des Nazir geſtattet ihnen keine Zeit dazu. Denn auf ſeinen Wink muͤſſen ſie Holz nach Rhodus ſchleppen, ſollten ihnen auch die Glieder zerbrechen.„Doch“— ſetzt Savary hinzu—„die Wirkungen dieſes Deſpotismus ſind nahe, die Pforte wird in ſich ſelbſt nur zu bald verſinken.“
Der Nationalcharakter der Rhodier richtet ſich, wie bei andern Nationen, nach dem Klima, nach der


