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und Lin dus, Jalyſus und Kamirus hießen, ſind die beiden letzt genannten gaͤnzlich terſtoͤrt. Die Truͤmmer und Heberreſte von⸗ Lindus verratheu aͤgyptiſchen Baugeſchmack, und liegen an einem Huͤ⸗ gel. Am Fuße dieſes Berges liegt auch Neu⸗Lin⸗ dus, welche Stadt eine tiefe Bai hat, worin die Schiffe einen Ankerplatz auf 8— 12 Klafter Tiefe finden, und vor den Suͤdweſtwinden geſichert ſind. Auf der Mitte der Inſel erhebt ſich ein hoher Berg, von dem man die ganze Inſel uͤberſehen kann. Man nennt ihn Arte mira, und er iſt vielleicht der Atabyris des Strabo. Auf ſeinem Gipfel iſt eine Wallfahrts⸗Kapelle fuͤr die Griechen. Er iſt ſehr ſteil, und man bedarf vier Stunden, ehe man hinauf klimmt. Doch die Ausſicht lohnt die Muͤhe. Nach Nordoſt ſieht man die Gipfel des Kragus, gegen Nord die hohe karamaniſche Kuͤſte, gegen Nordweſt einige Inſeln des Archipelagus, gegen Suͤdweſt das mit Wolken umkroͤnte Haupt des Ida, gegen Mittag aber und gegen Suͤdoſt die große See⸗ flaͤche, welche die Kuͤſte Afrika's beſpuͤlt. Dann ſieht man auch von dieſer Hoͤhe auf die Inſel ſelbſt, und deren ntedrigeren Berge, auf welchen die Natur einſt Tannen pflanzte, der Tuͤrke aber, nachdem er dieſe zum Bau der Karabellen fuͤr den Sultan ver⸗ braucht hat, keine mehr nachzieht. Jenſeits dieſer niedrigeren Berge bilden ſich dann mehrere Amphi⸗ theater von Huͤgeln, die ſich gegen die Kuͤſte verſenken,


