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und gelangten endlich in den Saal, welcher dieſe unterirdiſchen Gaͤnge endigt. Obgleich die Hoͤhle auf Antiparos die reichhaltigſte iſt, ſo iſt ſie doch noch von keinem Reiſenden nach ihrem wahren Zu⸗ ſtande beſchrieben worden. Die Kompoſitionen ſind nicht ſo ſchimmernd, als man ſie beſchrieb; deſſen ungeachtet intereſſiren ſie durch ihre mannigfaltige Bildung. Dieſe Maſſen einer unvollkommenen Kri⸗ ſtaliſirung wechſeln nach der mehr oder weniger ver⸗ engten Form der Oeffnungen, durch welche das Waſ⸗ ſer filtrirt. Dieſes Waſſer, welches durch die ganze Maſſe der obern Schichten dringt, und ſchon an ſich mit Luft verſetzt und im Zuſtande der Saͤure iſt, wird ein wahres Aufloͤſungs⸗Mittel fuͤr die Kalkſtein⸗Arten. Es ſeigt durch ihre Lagen durch, nimmt ſtets von ih⸗ ren Theilen an, und kommt endlich an die innere Außenflaͤche der Spalten oder Felſen⸗Gewoͤlbe. Hier ſammelt es ſich nach und nach in Tropfen; aber bald zerſtoͤrt die Wirkung der atmosphaͤriſchen Luft auf einen dieſer Tropfen auch ihren Beſtand. Die firs Luft, welche ſeine Theile verband, zerreiſſet ihre Feſ⸗ ſeln und verfliegt. Der Tropfen Waſſer iſt nun der Berührung der freien Luft auf allen Seiten ausgeſetzt, und verfliegt auch; aber das Theilchen Erde, welches er aufgeloͤst hat, haͤngt ſich da am Gewoͤlbe an, wo der durchgeſeigte Tropfen verweilte. So vergroͤßert ſich dieſer Anſatz durch neue Tropfen, und durch die DOauer der Filtrirung. Gleich dem Eiszapfen an einem


