Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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ließen, nachdem wir auf der Platt⸗Form angekommen waren. Die Matroſen waren die erſten, und blieben von Zeit zu Zeit, mit breunenden Fakeln haltend. So geſchah unſere Hinabfahrt auf einem ſehr jaͤhen Abſchuſſe von 12 Toiſen ſenkrechter Hoͤhe, welche einzige Stelle mit Gefahr verbunden iſt. Man kommt auf einen Felſen, deſſen oberer Theil rund wie ein Backofen iſt; durch das von allen Seiten fallende Waſſer wird er ſehr glitſchig. Zur rechten ſind Ab⸗ gruͤnde, deren Tiefe die Finſterniß zu erkennen hin⸗ dert. Da der Felſen nach dieſer Seite ſich neigt, ſo wuͤrde jeder, welcher ſich gegen die andere wenden wollte, in Gefahr ſeyn hinab zu ſtuͤrzen. Man rutſcht nun 12— 15 Fuß ſenkrecht, indem man ſich feſt am Seile haͤlt, wenn man ſich keiner Strickleiter bedient. Von hier zieht ſich ein ſteiler Abhang hinab; aber der Weg iſt breit; man kann ſich auf die linke Seite neigen, und ſo von den Untiefen entfernen, welche zur rechten ſich fortziehen. Bald faͤngt es an, weniger jaͤh abſchuͤſſig zu werden, weßwegen uns das Seil eine uͤberfluͤſſige Hilfe ſchien. Hier iſt das Ge⸗ woͤlbe weit hoͤher, obgleich man ſeine Hoͤhe nicht be⸗ ſtimmen kann. Denn die Fackeln geben nur ein blaſſes und dumpfes Licht in dem Nebel dieſer unterirdiſchen Kluͤfte, welcher noch vom Fackeldampfe vermehrt wird.

Wir gingen um einen dicken Felſen, welcher bei dem erſten Blicke den Weg abiuſchneiden ſcheint,