Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Felſen, uͤber welchen ein Strom im Winter ſich er⸗ goß, nehmen dieſe Stalaktiten immer zu, und ver⸗ laͤngern unaufhoͤrlich ihre Kegel⸗Geſtalt, welche ſie nach dem Mechanismus ihrer Entſtehung haben.

Der Hafen von Skyros hat fuͤr die Inſulaner keinen Nutzen mehr, deren Marine in einigen kleinen Fahrzeugen beſteht, welche bei der ſtuͤrmiſchen See auf das Land gezogen werden, oder leicht Schutz hin⸗ ter den Klippen finden. Jene Bewohner, welche ſich nach der mitternaͤchtigen Spitze gefluͤchtet haben, ſor⸗ gen fuͤr nichts, als wie ſie ſich gegen den Geitz ihrer Herren und gegen die allgemeine Seeraͤuberei ſchuͤtzen

wollen, welche den Griechen gleichſam angeerbt iſt.

Das Dorf St. Georg auf einem hohen Felſen iſt

zihr Zufluchtsort. Sind gleichwohl ihre Wohnungen

am Abhange des Berges und bis an das Geſtade zer⸗ ſtreut, ſo hat doch jeder in der Hoͤhe noch eine Huͤtte, wohin er ſich im Nothfalle mit ſeinen beſten Geraͤthen fluͤhhtet. Ihre Weine und Kaͤſe, welche ſie nach Semyrna und Salonichi fuͤhren, ſind ihr einziger Handlungszweig. Der Aberglaube aller Einwohner von Skyros uͤbertrifft noch den der uͤbrigen Griechen, und wird noch durch die Moͤnche des Kloſters des h. Georg ſehr genaͤhrt. Dieſes iſt eine Kolonie der Moͤnche⸗Republick des Berges Athos, von welchem es auch ſeinen Obern erhaͤlt. Dieſer regiert deſpotiſch auf der Inſel, deren Bewohner nur fuͤr ihn arbeiten.

Dagegen verſpricht er ihnen die Gnade des h. Georgs⸗