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den Zuͤgen, und eine jener auffallenden Phyſtognomien, welche die Schoͤnheit ſo oft erſetzen, und immer er⸗ hoͤhen. Der wohlluͤſtigſte Anzug bedeckt ihre Reize, aber er verbirgt ſie nicht..
In Ti ne iſt die Thaͤtigkeit und Induſtrie aller Einwohner muſterhaft. Frauenzimmer, welche nach ihrer Geburt oder den Standes⸗Verhaͤltniſſen in an⸗ deren Laͤndern hoͤchſt unthaͤtig ſeyn wuͤrden, ſind mit dem Hausweſen beſchaͤftigt, oder arbeiten mit Ver⸗ gnuͤgen an den Kleidern ihrer Kinder. Sobald die Hitze nachlaͤßt, und die Strahlen der ſcheidenden Sonne ihre Arbeit noch erhellen, ohne ihren Reizen nachtheilig zu ſeyn, ſo ſetzen ſie ſich vor ihre Haus⸗ thuͤren, ſpinnen oder wickeln Seide, oder bereiten Maulbeer⸗Blaͤtter, waͤhrend die alte Mutter Maͤhr⸗ ſchen erzaͤhlt, und deren Pauſen durch Geſaͤnge der zungen Schoͤnen ausgefuͤllt werden. Hier kann man ſich uͤberzeugen, daß jene herrlichen Gemaͤlde der grie⸗ ſchiſchen Schriftſteller weniger das Produkt der Ein⸗ bildungskraft, als die treue Nachahmung der Natur waren. Das weibliche Geſinde vorrichtet nur leichte Arbeiten, daher es ſich auch in ſeinen natuͤrlichen Annehmlichkeiten und Reizen erhaͤlt. Ihre einzige Beſchaͤftigung iſt, Seide zu ſpinnen, und die Seiden⸗ Wuͤrmer zu fuͤttern. Auch herrſcht hier uͤberall jene muſterhafte Reinlichkeit, welche den Reiſenden ſo an⸗ ziehend, das ſichere Zeichen der Gluͤckſeligkeit eines


