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gleitung auf einem gemietheten griechiſchen Fahrzeuge durch einen Theil der Cyeladen. Bei dem kleinen Schiffe und bei ſo geringem Segelwerke konnte ich mich den Winden nicht widerſetzen, ſondern mußte ihnen folgen; ein Suͤd⸗Wind befoͤrderte mich nach Siphanto, einſt Siphnos genannt. Daſelbſt iſt ein ſchoͤnes Grabmal, wahrſcheinlich fuͤr einen Helden errichtet, welches die Barbarei der Bewohner zum niedrigſten Zwecke beſtimmte. Leider trifft dieſes Loos die meiſten Denkmaͤler Griechenlands: ſogar die Staͤlle ſind aus den praͤchtigſten Truͤmmern zuſam⸗ mengeſetzt, und oft Bildſaͤulen in die Mauern geſtellt. Ueberall ſtoͤßt man auf Meiſterſtuͤcke, aus welchen man ſchließen kann, welchen Bildungs⸗Grad dieſes Land errungen hatte, und wie tief es jetzt geſunken iſt. Als ich die auf einer ungeheuern Maſſe von Fel⸗ ſen ruhende Stadt Sipbanto betrat, fand ich die vornehmſten Einwohner unter einer Art von Bogen⸗ gang verſammelt. Dieſe fragten mich, welchen Scha⸗ den ihr Handel aus einem Kriege von Algier und Spanien durch deren Flotten leiden koͤnnte. Meine Antwort wurde beſtritten, zergliedert, uͤberlegt, bis die Aelteſten ibre Meinungen aͤußerten, welche von den Uebrigen mit Ehrfurcht angenommen wurden. Dieſer Auftritt verſetzte mich in Griechenlands ſchoͤ⸗ nes Alter zuruͤck. Dieſer Bogengang, dieſe Verſamm⸗ lung, dieſe Greiſe, welche man mit ehrerbietigem Schweigen anboͤrte, ihre Geſtalt, ihre Kleidung und


