Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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tapan, dieſer aͤußerſten Spitze der Taigetiſchen Berge, welche von den beruͤchtigten Magnoten be⸗ wohnt werden. Ein Theil dieſer Bewohner beſchaͤftigt ſich auf offener See mit dem Naube, der andere lauert in Felſen⸗Schluchten auf Schiffe, welche an ihren Kuͤſten ſcheitern. Ohne Ruͤckſicht auf dieſe allen Seefahrern ſchauderhaften Kuͤſten landete von Cha⸗ bert, um ihre Lage durch ſeine aſtronomiſchen Beob⸗ achtungen naͤher zu beſtimmen. So reitzend Pau⸗ ſanias die Denkmaͤler daſelbſt beſchrieb, fand ich doch weder die Bildſaͤule Arion's, welcher auf dem Delphin ſitzend die Leyer ſpielt, noch die wunderbare Quelle, noch eine Spur vom Tempel Neptun's, welcher von ungeheuren Felſen uͤber das umliegende Meer herrſchte, und den Reiſenden eine ſichere Frei⸗ ſtaͤtte darbot. Wir waren gluͤcklich genug, unentdeckt die Fregatte wieder zu erreichen, und wir erſuhren ſpaͤter, daß die haͤrteſte Sklaverei noch die geringſte der Gefahren war, welchen wir ausgeſetzt waren. Wir fuhren nahe bei Cerigo vorbei, welches die Dichter zum liebſten Aufenthalte der Goͤttin der Liele erhoben hatten. Dieſe unfruchtbare Klippe iſt der ge⸗ woͤhnliche Schlupfwinkel der Seeraͤuber unter dem ge woͤhnlichen Schutze des Venetianiſchen Proveditors. Wir wurden vom Winde ſehr heftig erſchuͤttert, fuh⸗ ren an die Inſel Cervi an, und landeten zu Ar⸗ gientera, einſt Cimolis, jetzt Kimoli genannt. Nene Benennung ſtammt von fianzoͤſiſchen Seefahrern,