Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Behandlung, und zernagen aus Erkenntlichkeit nichts; dagegen wuͤrden ſie alles im Hauſe zu Grunde rich⸗ ten, wenn man mit Grobheit und Haͤrte gegen ſie verfuͤhre.

Man findet in der Levante faſt alle Arten von Voͤgeln, welche wir bei uns kennen, ſie moͤgen nun beſtaͤndig daſelbſt leben oder nur durchziehen. Die Ankunft der letztern auf den griechiſchen Inſeln rich⸗ tet ſich nach den daſelbſt herrſchenden Winden. Eine andere allgemeine Bemerkung iſt, daß alle dieſe Voͤ⸗ gel bei ihrem Streichen im Fruͤhlinge, das heißt, wenn ſie zu uns zuruͤck kehren, in weniger zahlreichen Zuͤgen reiſen, und weit mehr vereinzelt und zerſtreut ſind, als bei ihrer Herbſtwanderung. Merkwuͤrdig iſt endlich noch, daß ſie, im Ganzen genommen, im Fruͤhling ſaͤmmtlich ſehr mager, hingegen bei ihrer Ankunft im Herbſte außerordentlich fett ſind.

Die Produkte des Meeres ſind aͤußerſt mannig⸗ faltig und eine Quelle von Reichthum fuͤr die Inſu⸗ laner..

Die Meer⸗Schildkroͤten ſind auf allen Kuͤſten von Griechenland, beſonders auf jenen von Morea ſehr haͤufig; die Land⸗Schildkroͤten hingegen ſchienen mir auf den Inſeln ſelten zu ſeyn. Ihr Fleiſch iſt jedoch nicht gut zu eſſen. Zuweilen macht man einen ſehr ſonderbaren Gebrauch von ihnen; ſie muͤſſen naͤmlich die Haͤuſer von der ungeheueren Menge Floͤhe reini⸗