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Neid) iſt ein vortreffliches Mittel, daß man an dem Eingange in das Haus und in die Zimmer, in wel⸗ chen kleine Kinder ſich befinden, Knoblauch auf⸗ haͤngt. Um die Kinder deſto gewiſſer gegen dieſe Art von Bezauberung zu bewahren, haͤngt man ihnen ein kleines Saͤckchen mit drei kleinen Stuͤckchen Kohle und drei Salzkoͤrnern um den Hals. Auch die Erwachſe⸗ nen tragen den Knoblauch als Amulet gegen dieſe Art von Bezauberung.
Mit dieſen albernen Mitteln, die kleinen Kinder geſund und wohl zu erhalten, verbinden die griechi⸗ ſchen Weiber auch noch andere, welche ganz ſchaͤdlich zu ſeyn ſcheinen. Bei dem geringſten Schmerze, wel⸗ chen die Kinder zu haben ſcheinen, nimmt die Mut⸗ ter ihre Zuflucht zum Theriak, als einem allgemeinen und faſt unſchaͤdlichen Mittel u. ſ. w.
Das Stillen der Kinder dauert gewoͤhnlich ein ganzes Jahr, und nie faͤllt es einer Griechin ein, dieſe heilige Mutterpflicht durch eine andere um Lohn ver⸗ richten zu laſſen.— Die Griechen eilen nicht ſo ſehr wie die Katholiken, ihre Kinder taufen zu laſſen, und bei der aͤrmern Klaſſe, iſt gewoͤhnlich, es ſo lange anſtehen zu laſſen, bis das Geld, welches dem Pope bezahlt werden muß, verdient iſt. Dieſes dauert oft ſehr lange, und die Popen thun eben ſo wenig, wie unſere Geiſtlichen, irgend etwas umſonſt.
In dem gluͤcklichen Klima von Griechenland er⸗ reichen beide Geſchlechter weit fruͤher, als in unſern


