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band von getrockneten, und in Wein und Honig ge⸗ kochten Roſen auf, und nach mehreren mit dieſer Miſchung vorgenommenen ſorgfaͤltigen Abwaſchungen, bleiben die Roſeublaͤtter bis zum andern Morgen lie⸗ gen. An allen folgenden Tagen aber laͤßt man es bloß bei Baͤhungen mit Baumwolle, welche in heiße Baumwolle getaucht wird, bewenden, und außerdem wird noch abwechſelnd gepuͤlverter Zimmet oder Kum⸗ mel aufgebunden. Man braucht aber immer nur ei⸗ nes von dieſen aromatiſchen Pulvern auf einmal, und wechſelt mit jedem Verbande ab.
Statt des Weines, deſſen man ſich nur bei zaͤrt⸗ lichern Frauen bedient, wird gewoͤhnlich Branntwein genommen, welcher aber ein heftiges und ſchmerzhaf⸗ tes Brennen in dieſen Theilen verurſacht. Dieſer Verband wird regelmaͤßig acht Tage Morgens und Abends wiederholt, die Woͤchnerin mag ſich wohl be⸗ finden oder nicht. Hoͤchſt ſeltſam iſt die Art, wie er aufgelegt wird. Die Hebamme ſteigt naͤmlich jedes⸗ mal uͤber das Fuß Ende auf das Bett der Woͤchnerin, ſtellt ſich zwiſchen die Beine der Kranken, faßt ſie mit beiden Haͤnden, und gibt ihr mit dem Fuße, welchen ſie ſehr feſt und genau auf die Theile ſtellt, welche am meiſten gelitten haben, drei ſo harte Stoͤße, als ſie nur immer kann.
Am Abende des achten Tages wird ein Ei hart geſotten, geſchaͤlt, mit einigen der oben angefuͤhrten Gewuͤrze beſtreut, und mit breiten Binden an dem


