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dabei jedesmal rufen: Ich habe dich geladen, und jetzt will ich dich ausladen.
Als der entſcheidende Augenblick herannahte, ſetzte ſich die Hebamme vor die Frau, jedoch ein wenig niedriger, und hinter die junge Frau auf einen hoͤ⸗ hern Stuhl ſetzte ſich die Gehilfin, welche ſie um den mittleren Leib mit beiden Armen umfaßt hielt. Es dauerte nicht lange, ſo kam das Kind auf die Welt, und ſobald es von der Nachgeburt getrennt war, hob die Gehilfin die Woͤchnerin mehrmal in die Hoͤhe, und zwar gerade uͤber den Dreifuß, und ließ ſie dann ploͤtz⸗ lich und ſehr unſauft wieder auf denſelben herab fallen. Dieſes Schuͤtteln dauerte ſo lange, bis die Entbin⸗ dung gaͤnzlich vollendet war. Zu meiner groͤßten Ver⸗ wunderung ſah ich jedoch ſelbſt, daß die junge Woͤch⸗ nerin ſich nicht daruͤber beklagte, und ſich ſelbſt ohne beſondere Zeichen von Schwaͤchen und Muͤdigkeit in ihr Bett legte. Sie bekam auch bald wieder eine ſehr friſche und lebhafte Farbe, nahm eine Menge Gluͤck⸗ wuͤnſche an, und beantwortete ſie ſo munter, als wenn gar nichts vorgefallen waͤre.
Nicht weniger merkwuͤrdig iſt die Art, wie die Griechinnen nach ihrer Niederkunft behandelt werden. Sobald naͤnllich die Frau wieder in ihr Bett ſich ge⸗ legt hatte, ſo wird ſie von dem Buſen bis auf die Huͤfte mit einer breiten, baumwollenen Binde um⸗ viickelt, und dieſe feſt zugeſchnuͤrt. Am erſten Tage legt ferner die Hebamme der Woͤchnerin einen Ver⸗


