Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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feſten Punkt erwaͤhlt, auf welchen ich von meinen verſchiedenen Streifzuͤgen im Archipel immer zuruͤck kam. Die Menge europaͤiſcher Schiffe, die beſtaͤndig daſelbſt vor Anker lagen, die Anweſenheit eines fran⸗ zoͤſiſchen Konſuls, und die friedliche Ruhe, welche daſelbſt herrſchte, machte mir hier den Aufenthalt ſehr angenehm. Dort ſchrieb ich auch die Bemerkungen, welche ich auf den andern Inſeln gemacht hatte, und die ich, weil ſie eben ſo gut auch auf die Einwohner der genannten Inſeln paſſen, hier am ſchicklichſten Ort mitzutheilen glaube. Es ſind allgemeine Bener⸗ kungen uͤber die Sitten und Gebraͤuche der Nachkom⸗ men eines großen Volkes, welche jetzt unter dem Joche einer barbariſchen Nation ſind; ſie ſind die mo⸗ raliſche Geſchichte der Griechen im Archipel. Um baͤufige Wiederholungen zu vermeiden, findet hier der Leſer in einem Gemaͤlde die Eigenſchaften der ver⸗ ſchiedenen, auf den Inſeln des aͤgaͤiſchen Meeres zerſtreuten Voͤlkerſchaften und ihre Gebraͤuche, weil ſaͤmmtliche Voͤlker ungefaͤhr die naͤmlichen Eigenſchaf⸗ ten und Gebraͤuche haben. Die Lebensart im Archipel iſt aͤußerſt einfach; der Luyxus kann unmoͤglich aufkommen: denn ihre Tyran⸗ nen lauern ununterbrochen auf jede Spur eines groͤ⸗ bern Wohlſtandes. Die Griechen muͤſſen daher ſo⸗ wohl keinen Gewinn bei dem Handel, und keinen Wohlſtand bei dem Ertrage ihrer Laͤndereien ahnen laſſen; darnm findet man nichts als Elend und Ar⸗ 4oſtes B. Türkei, III. 2. 0