Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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von Tſinnias, von ihrem Fundorte Tſinnias. Sie wird in die uͤbrigen Inſeln und verſchiedene andere Gegenden der Levante verfuͤhrt. Vorzuͤglich wird diejenige aus⸗ erwaͤhlt, welche vom Seewaſſer ganz durchdrungen iſt. Die Eimoliſche Erde iſt auch ein vortreffliches Mittel, Fettflecken aus wollenen und ſeidenen Zeugen wegzu⸗ nehmen. Selbſt die Roͤmer bedienten ſich ihrer, um die Tuͤcher vom Fette zu reinigen,

Die ganze Inſel Argentiere beſteht aus vulka⸗ niſchen Materien; uͤberall ſieht man noch Spuren von ſchrecklichen Wirkungen des Feuers, welches die Na⸗ tur noch immer in dem Innern der Erde unterhaͤlt. An mehreren Orten ſind die Felſen ganz kaleinirt; man findet uͤberall eine Menge vulkaniſcher Produkte, und Olivier fand auch hier, wie auf den Inſeln Milo und Santorin, Puzzolan⸗Erde. Daß noch jetzt die unterirdiſchen Feuer fortbrennen, ſieht man aus dem heißen und rauchenden Waſſer, welches auf der nordweſtlichen Seite der Inſel aus einem Felſen nahe am Meere fließt. Die Hitze des Waſſers iſt ſo ſtark, daß man die Hand nicht in demſelben halten kann. Eier werden in wenigen Augenblicken in dem⸗ ſelben hart. Es ſetzt einen gelblichen Satz zu Boden, und bekommt, wenn es kalt wird, eine weiße Farbe; ſein Geſchmack iſt außerordentlich ſcharf.

Die Griechen halten dieſes warme Waſſer fuͤr das wirkſamſte Heilmittel gegen Rheumatismen, Gicht und andere dergleichen Krankheiten; ſie tauchen naͤm⸗