Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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144 birgen Paradie und Tenda, und ſuͤdlich von dem⸗ ſelben liegt die Bay St. Nikolaus. Noch weiter gegen Suͤden findet man das Vorgebirge St. Jo⸗ hannes, vor welchem auf einer kleinen Inſel ein Thurm als Leuchtthurm diente. Das ſuͤdlichſte und auch das betraͤchtlichſte Vorgebirge der Inſel heißt das ruhige(capo tranquillo); es macht mit dem Kap Candura eine große, ſehr weit geoͤffnete Bay.

Auf der Weſtkuͤſte gibt es noch einige mehr oder weniger große und ſichere Haͤfen; ſie iſt im Ganzen ſandig, das Waſſer an derſelben tief, und, wie die Seeleute ſagen, rein.

Der Fluß Candura bei dem Vorgebirge, dem er den Namen gibt, iſt der einzige auf der Inſel; dage⸗ gen durchſchneiden die Inſel viele Baͤche, welche den, obgleich bergigen Boden fruchtbar machen. Unter den Produkten der Inſel iſt auch der Wein, welcher bei den Alten ſo ſehr geruͤhmt wurde, merkwuͤrdig.

In den vielen Baumgaͤrten, welche die Stadt, Flecken und Doͤrfer von Rhodus umringen, wer⸗ den Blumen und Kuͤchengewaͤchſe mit großer Sorg⸗ falt erzogen.

Hirſche und Wildpret gibt es in großer Menge, beſonders ſehr viele Bartavellen oder griechiſche Rebhuͤhner.

Die Gaͤrten um Rhodus bevoͤlkern eine Menge Turteltauben mit roͤthlich grauem Gefieder und einem ſchwarzen Halsbande. Die Wachteln welche auf