Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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hauotfächlich in der Gegend von Baffa(dem alten

Paphos) gefunden wird.

Die hohen Gebirge enthalten außer den Erzgru⸗ ben, auch Smaragde, Opale, Amethiſte u. ſ. w. Der eypriſche Jaspis kam bei den Alten unmittelbar nach dem ſeythiſchen, welcher fuͤr den beſten gehalten wurde.

Der Amiant findet ſich noch eben ſo haͤufig, wie

ehemals; der Bruch deſſelben befindet ſich in dem Berge Akamantis bei dem Vorgebirge Chroma⸗ hiti. Kalk findet ſich im Ueberfluße, beſonders bei Lar⸗ naca, und wird zum Uebertüͤnchen der Haͤuſer ge⸗ braucht. Gypsbruͤche giebt es in Menge; von den Marmor⸗Bruͤchen werden nur die ſchlechteſten etwas bearbeitet.

Von allen Schaͤtzen, welche der Schoos der Erde verbirgt, geſtatten die Tuͤrken den ungluͤcklichen In⸗ ſel⸗Bewohnern nur den Handel mit. Berggelb, Um⸗ ber⸗Erde und Berggruͤn, welche zu groben Malereien gebraucht werden.

Auch darf noch See⸗Salz ausgefuͤhrt werden, welches unter der Herrſchaft europaͤiſcher Fuͤrſten einſt die Quelle betraͤchtlicher Einkuͤnfte war. Der große See, in welchem es bereitet wird, hatte, ehemals 3 Stunden im Umfange, wurde aber durch die Ab⸗ nahme der Salz⸗Ausfuhr ſo vermindert, daß er jetzt kaum eine Meile groß iſt, indem er theils ausgetrock⸗