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laſſend, nach dem 15 Werſte entfernt gelegenen Dorfe Gruskaya, wo man die Nacht ſchlafend im Wagen zubrachte, und mit dem naͤchſten ſchoͤnen Morgen ſich bald erhob, um zeitig nach dem Dorfe Wisky zu kommen. Dort ſpeiſte Reimers und ſeine Gefaͤhr⸗ ten einfach zu Mittag, Eier und ſaure Milch, und machten, waͤhrend die Pferde auf den trefflichen Wie⸗ ſen weideten, einen Spatziergang. Auf dieſem belehr⸗ ten ſie ſich, daß man hier ſchon mit Muͤhe das Ruſ⸗ fiſche verſtand, und allgemein Moldauiſch redete⸗ Die Bauart der Haͤuſer war auch eine andre. Dieſe waren klein und niedrig und hatten ſtatt Glasſcheiben Ochſenblaſen in den Fenſtern.
Von da zogen die Reiſenden nach dem Staͤdtchen Ogliopol, auch Olwiopol und Orlik genannt, am Zuſammenfluſſe der Sinjucha und des Bug (Hyppanis der Alten) gelegen. Hier wohnten die Reiſenden bei einem Juden, der das Wirthshaus hielt.
Sein huͤbſches Weib, eine geſchäͤftige Wirthin, kochte gut, und entſchaͤdigte ſo fuͤr die zeitherigen Faſten.
Nach eingenommenem Fruͤhſtuͤcke fuhr man von Ogliopel bis zum Bug, und dann uͤber eine Pon⸗ tons⸗Bruͤcke, welche uͤber den Fluß geſchlagen war. Dieſe Pontons ſind mit betheertem Segeltuche uͤber⸗ zogene Holz⸗Gerippe, und darum bei einem Feldzuge viel leichter fortzuſchaffen, als jene, welche mit Kupfer⸗ Platten beſchlagen werden. Der ganze Zug der Rei⸗ ſenden hatte das Anſehen eines militaͤriſchen, und weil


