zuweilen ſchoͤne Doͤrfer, angenehme kleine Staͤdte an, und bald ſah man ſtatt des Winterſchnees ein ſanftes Gruͤn des Fruͤhlings. Am 8. April gelangte man end⸗ lich in die Hauptſtadt dieſes Gouvernements, nach Eliſabethgrad, am Ingul. In dieſem kleinen ſchmutzigen Staͤdtchen von 3000 Einwohnern, die ſehr viele Schweine zu halten ſchienen, erwartete man den Geſandten, dem man unterwegs einen Vorſprung ab⸗ gewonnen hatte. Hier lebte man nach Ankunft des Botſchafters, und nach dem Eintreffen des ſchnell von Konſtantinopel ſortgeſchickten franzoͤſiſchen Ge⸗ ſandten, des Grafen Choiſeul, der bei der Schlie⸗ ßung des Friedens von Jaſſy den Ruſſen weſentliche Dienſte geleiſtet hatte und nun in St. Petersburg ſeine Belohnungen empfangen ſollte, einige Wochen ſehr angenehm, mannigfaltigen Vergnügungen hinge⸗ geben. Denn man mußte warten, bis alle Livreen fuͤr das Geſandtſchafts⸗Perſonale von den Schneidern ge⸗ fertigt, und jeder Gegenſtand in Ordnung war, wel⸗ cher ſonſt das nach Rußlands Willen in Dubaſſar beſtimmte Auswechſelungs⸗Ceremoniel haͤtte hindern koͤnnen. Von Eliſabethgrad bis Dubaſſar ſind 334 Werſte. Dieſe Reiſe wurde vor dem 15. Mai nicht angetreten. An dieſem Tage aber wurde das ganze Geſandtſchafts⸗Perſonale mit den 200 Artillerie⸗Pfer⸗ den, welche in der Veſtung waren, fortgebracht.
Man fuhr durch den Ingul, die Veſtung links
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