Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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nen, welche ſich ſo durch das ganze Jekaterinos⸗ lawſche Gouvernement finden. Nur ſelten ſah man Geſtraͤuch und etwas Waldung, deſto mehr Getreide. Die Bauern⸗Haͤuſer waren aus geflochtenem Geſtraͤu⸗ che mit Lehm⸗Erde uͤberzogen, gebaut, und hatten Strohdaͤcher, anſtatt der bretternen, die man bis hie⸗ her geſehen hatte.

Die Stadt Tſchernigow ſelbſt, ein Biſchofs⸗ Sitz mit 5000 Einwohnern und einem Seminar, war ziemlich kothig. Nahe dabei ging man uͤber die Des⸗ na, welche noch gefroren war. Vom 1. April hatte man Thauwetter und ſchlechten Weg. Zudem bekam man wegen eingetretener Faſten, die immer ſtrenger gehalten wurde, je weiter man ſich von der Reſidenz entfernte, in den Wirthshaͤuſern nur Kaffee, Thee, Milch, Eier und Butter⸗Brod.

Die kleine ſchmutzige Stadt Naͤſchin am Oſtr durchfahrend, kam man zunaͤchſt durch die Kiewſche Statthalterſchaft, welche 196,000 Einwohner, 1360 auf die Quadratmeile zaͤhlte, und einen vortrefflichen Boden hat. In dieſer Statthalterſchaft findet man außer Ruſſen und Koſacken auch Griechen und Arme⸗ nier, welche ſtarken Handel nach Polen, in die Tuͤrkei und nach Schleſien treiben.

Nachdem man hinter Chorol dieſes Gouverne⸗ ment verlaſſen hatte, kam man in das Jekaterin⸗ oslawſche Gebiet, wo 745,000 Einwohner, 302 auf die Quadratmeile gezaͤhlt wurden. Hier traf man