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wurden. Von Orſcha laͤuft der Weg gerade durch Birken⸗Alleen bis Sklow, wo ein Jude das Wirths⸗ baus hatte, und wo man ſich eng in einem Billard⸗ Zimmer behelfen mußte, weil der Botſchafter alle ubrigen Zimmer befetzt hatte.
Die Stadt Sklow gehoͤrte einem ehemaligen Guͤnſtlinge der Monarchin, dem General Soritſch, welcher daſelbſt eine Kadetten⸗Schule fuͤr Kinder ax⸗ mer Edelleute errichtet hatte, und ſeinen Reichthum gut anwendete.
Von Sklow fuͤhrte der Weg wieder durch Alleen nach Mohilew.— Dieſe Gouvernements⸗Stadt, der Sitz des General⸗Gouverneurs von Weiß⸗Ruß⸗ land eines katholiſchen Erzbiſchofs und einer Mengo von Geiſtlichen liegt unter 530 54 Breite und 480 4“ Laͤnge auf einer Anhoͤhe am rechten Ufer des D njepr, und nimmt ſich in der Ferne mit ihren vielen Thuͤr⸗ men ſehr gut aus. Die Gaſſen ſind breit, gerade und gepflaſtert. Viele Haͤuſer ſind aus Stein und mit Geſchmack gebaut. Man findet viele Kirchen, zwei Synagogen und 12,000 Einwohner, die Stadt iſt eine Feſtung, und gewaͤhrt von den Waͤln eine ſchoͤne Ausſicht auf den Dnjepr.
Von Mohilew bis nach Eliſabethgrad wer⸗ den sos Werſte gerechnet. Dieſe Strecke zu durchrei⸗ ſen, begann man am 28. Maͤrz, und am 8. April war es gemacht. Rechnet man 20 Werſte auf 3 teutſche Meilen, ſo hat man von St. Petersburg bis Eli⸗


