Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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beſchmutzen, ziehen ſie die Pantoffeln aus. Der Kopf wird, bis auf einen kleinen Buͤſchel von Haaren, auf dem Scheitel, glatt geſchoren. Die Baͤrte laſſen ſie entweder ſcheeren oder wachſen. Den Haupttheil der Tracht macht der Turban aus; ihn duͤrfen nur Mu⸗ ſelmaͤnner tragen, und zwar die Abkoͤmmlinge Maho⸗ meds von ſeiner Tochter Fatima gruͤn. Man nennt ſie Emire, und ſie ſind eigentlich nur zum Dienſte der Kirche beſtimmt; jedoch mußten ſie wegen ihrer Ueberzahl zu andern Dienſten ihre Zuflucht nehmen, ſo daß viele Eſeltreiber und Leute aus der niederen Klaſſe, aber nichts deſto weniger ſtolz auf dieſen Ti⸗ tel ſind.

Die Griechen ſind eine lebhaftere Nation als die Tuͤrken; die einzigen Eigenſchaften, welche von ihren Vorfahren auf ſie gekommen ſind, ſind Betrug und Duͤcke. Sie ſind aͤußerſt geſchwaͤtzig, und bei Un⸗ terhaltungen eben ſo reich an Wendungen, als an Worten, luſtig und muͤrriſch, reitzbar und hartnaͤckig, rachſuͤchtig und voll launiſchen Weſens. Die meiſten von ihnen ſingen und ſpielen muſikaliſche Inſtrumente. Sie ſind ſelten geneigt, Jemandem einen Dienſt zu

leiſten, wenn nicht Vortheil oder Zwang ſie dazu aureitzt.

Die Griechen treiben die gewoͤhnlichen Handels⸗ Geſchaͤfte, ſind aber nicht faͤhig, den Handel auf eine hoͤhere Stufe zu treiben. Wenn ſie Stellen erhalten, wo ſie Einfluß haben, ſind ſie eben ſo zur Erpreſſung,