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Corſchi⸗Bachi heißt, und vom Koͤnige aus ihrem Stamme gewaͤhlt werden muß. Dieſen Corſchien uͤbertraͤgt es der Koͤnig, wenn ein Großer des Reiches hingerichtet werden ſoll. Man meint, daß der Koͤnig in Perſien gegen 20,000 Corſchien im Dienſte habe.
Die Goulamen ſind Sklaven, oder Kinder von Sklaven. Groͤßtentheils ſind es deſertirte Georgier. Sie dienen zu Pferde, und moͤgen der Zahl nach ge⸗ gen 18,000 Mann ſeyn. Ihr General heißt Gouler⸗ Agaſi. Waͤhrend die Corſchien ſehr ſparſam, ſind dieſe aͤußerſt lebensluſtig und verſchwenderiſch. Sie gelangen nicht ſelten zu den hoͤchſten Ehrenſtellen. Unter ihnen bricht nicht leicht eine Empoͤrung aus, da ſie Sklaven ſind, und weder Verbindung noch Verwandtſchaft haben; deßwegen ſind ſie auch das von dem Koͤnige geſchaͤtzteſte Militaͤr. Die Bewaff⸗ nung derſelben beſteht in Saͤbel, Bogen und Pfeilen, einige fuͤhren auch Streitäxte, Armſchienen und Ca⸗ ſauette auf dem Kopfe⸗
Die Tufenkgier bilden das dritte Armee⸗Corps. Sie dienen zu Fuß, und haben zum Anführer den Tufenkgiler Agaſi. Solches Fußvolk wird aus
dem Landvoike genommen. Es iſt kein ſtehendes Heer, ſondern folgt der Fahne nur bei beſonderm Aufgebote. Fuͤr einen ſolchen Fall werden ſie zu Zeiten geuͤbt. Jeder hat auch hiezu ſein Kleid und ſeine Bewaffnung im Hauſe. Wenn es die Noth erfordert, ſo kann dergleichen Truppen, die aus armen Bauern beſtehen,


