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muͤſſen, erzaͤhlten ſie, daß dasſelbe auch der Kan von Kerman begehrt habe. Sie haͤtten dasſelbe auch ihm gezeigt, was ihnen aber uͤbel bekommen ſey. Denn als der Kan, der ſich unter dem heiligen Feuer etwas ganz beſonderes vorſtellte, nichts Unterſchiedenes von dem gewoͤhnlichen Ofen⸗ und Kuͤchenfeuer wahr⸗ nahm, ſo fluchte er und ſpie in dasſelbe. Ueber dieſe Entheiligung ſey das Feuer in Geſtalt einer weißen Taube entflohen, jedoch die Prieſter, die ſolches ſahen, haͤtten ſogleich gebetet, und Almoſen gemeinſchaftlich mit dem Volke gegeben, nach welchem das heilige Feuer in derſelben Geſtalt wieder an die vorige Stelle, von welcher es gewichen war, gekommen ſey. Die Prieſter vertheilen alle Monate von dieſem Feuer, und laſſen ſich ſolche Gunſtbezeugung theuer vezahlen. In Gegenwart dieſes himmliſchen Feuers legen die Gauern ihre Eide ab, und ſind dabei der Meinung, daß das⸗ ſelbe, ſo jemand falſch ſchwoͤre, ſie leicht verlaſſen koͤnne.
Die Sprache und die Schrift der Gauern iſt ver⸗ ſchieden von der Perſiſchen. Die Gauern haben auch eine beſondere von der Perſiſchen unterſchiedene Klei⸗ dungstracht, und leben ſehr uͤppig. Haſen und Maul⸗ beere eſſen ſie nicht, weil ſie bei jenen, wie bei dieſen, aͤhnliches mit der Periode der Frauen entdeckt haben wollen. Sie halten ſehr hoch den Harn der Ochſen und Kuͤhe, den ſie zu allen Reinigungen gebrauchen.
4 Mit demſelben waſchen ſie ihre Kleider, wenn bei


