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irgend einen Unflat gefreſſen haben. In dieſem Falle iſt ihnen von jenem Schweine zu eſſen verboten. Ihre Haare ſchneiden ſie, wie andere Morgenlaͤnder, nicht ab, ſondern tragen ſie lang. Auch die Naͤgel ſchnei⸗ den ſie nicht ab. Sind ſie aber beides zu thun ge⸗ zwungen, ſo bringen ſie das Abgeſchnittene an einen dazu beſtimmten Ort. 5 Tage im Jahre duͤrfen ſie weder Fleiſch noch Fiſch, Butter und Eier genießen; einige Tage duͤrfen ſie gar nichts eſſen. Sie feiern 30 Feſttage, nach der Anzahl ihrer Heiligen, durch gewiſſe Feſtlichkeiten und Enthaltung von der Arbeit. Ihr vornehmſter Feſttag iſt der Tag der Geburt ihres Propheten. An dieſem geben ſie viel Almoſen. Im Jahre iſt auch ein Tag, wo ſich in Staͤdten und Doͤr⸗ fern die Frauen verſammeln, um die Froͤſche auf dem Felde zu toͤdten. Dieſes nebmen ſie zum Andenken an ihren Propheten vor, der von denſelben einmal ſehr ſoll gepeiniget worden ſeyn.
Die Prieſter der Gauern haben einige Buͤcher kleiner und ſchlechter Bilder, welche die Hoͤllenſtrafen vorſtellen, beſonders die Strafen derjenigen, welche ſich in dem Leben mit der Suͤnde wider die Natur, vor welcher ſie große Abſcheu haben, befleckten. Sie leh⸗ ren, daß am Ende der Welt Hoͤlle und Deuſel auf⸗ boͤren, indem ſich Gott der Suͤnder, nachdem ſie ge⸗ nug gebuͤßet, erbarme, und dieſelben in den Himmel aufnehme. Wenn die Gauern in eine ſchwere Krank⸗ heit fallen, ſo bitten ſie ihre Prieſter zu ſich, welchen


